Daheim! Hier ist es auch sehr schön!! Das war wirklich eine wunderschöne Reise! Durch 11 Bundesländer. mir/uns bislang unbekannte Teile der Republik.
Doch zuerst der heutige Tag. Mir schwante gestern schon, dass die Rückreise möglicherweise etwas komplizierter werden könnte. Spätestens als ich vom Abendessen zurück ins Hotel kam und 2 der 6 Zugführer vom Morgen immer noch da waren!
Die Rheinschiene über Basel würde wohl nichts werden.
Am Bahnhof wird heue Morgen ein ganzer Zug roter Waggons zusammengestellt. Wie mir scheint für den Katastropheneinsatz. Wer hat ganze Katastrophenzüge? Die Bahn? Das THW wohl nicht, die wären dann eher blau? Die Bundeswehr? Dann wären sie sicher auch nicht rot.
Es sind bestimmt an die 20 Wagen, die hier zu einem Zug zusammengestellt werden.
Über Basel geht heute gar nichts. Aber über Stuttgart scheint alles zu klappen. Mein Rad und ich finden Platz und auch nach Engen gibt es keine Probleme. Ich werde noch nicht einmal kontrolliert. Ich hätte die ganze Strecke schwarzfahren können.
Einen kleinen Aufreger gab es allerdings. Kurz vor Frankfurt klingelt hinter mir ein Telefon.
"Hallo? Ich höre Sie schlecht! Wer ruft an? Können Sie das noch einmal wiederholen? Echt jetzt?
Holy Shit! Die Delta Variante? Das glaube ich jetzt echt nicht? Wer? Holy Shit! "
Da hat wohl ein Gesundheitsamt angerufen! Der Zug fährt in Frankfurt ein. Der junge Man steigt aus. Zur Erleichterung des unmittelbaren Umfeldes.
Tja, auch wenn 5 Wochen Wanderleben manches in den Hintergrund geschoben hat. Vorbei ist die Coronazeit noch lange nicht!
Aber jetzt bin ich gut zu Hause angekommen und werde die nächsten Tag erst einmal die Beine hochlegen und faulenzen!
Des Reiserückblicks 2.Teil:
Kulinarisch hat es schon spannendere Reisen gegeben.
Die "Italiener" liegen mit großem Abstand vorn (Klar Spaghetti braucht der Motor des Radfahrers)
Dann die türkische Küche,
Koreanisch, Thai, Chinesisch...
Regionale Küche hat sich eher weniger hervorgetan.
Klar der
Fettschlauch der Nordhessen,
das Weckwerk der Thüringer.
Matjessaison gibt es überall, dazu muss man nicht ans Meer fahren.
Aber sonst?
Die leckere Scholle in Cuxhaven,
Das Wildschnitzel in Bebra,
ABER vor allem:
Carmens Fisch und Klausens Steak!
Getränketechnisch ähnlich:
Friederike nach Wein zu fragen - überflüssig! Wobei doch Saale/Unstrut ein Weinbaugebiet ist. Hat sich aber nichts ergeben.
Die Ostdeutschen Lande sind fest in der Hand von Radeberger, Wernersgrüner und Köstritzer - d.h. einstens gute Marken, die leider an ihrem Erfolg zu Grunde gingen.
In Norddeutschland ähnlich. Störtebeker scheint gerade auch ein ähnliches Schicksal zu ereilen.
Jever, Becks und Konsorten braucht keiner.
Dafür gab es Landschaft satt! Seen, Flüsse, Meer!
Viele interessante Orte, viele interessante Geschichten, viele nette Begegnungen, die wir im Blog gar nicht alle unterbringen konnten.
Insgesamt eine beeindruckend schöne Reise!!
Eine Entdeckung aus Fulda darf ich Euch auf keinen Fall vorenthalten.
Ihr werdet es nicht glauben. Auch in Fulda gab es "Biberer", ganz eindeutig:
Vor einem Fachwerkhaus in der Altstadt, die Statuette eines "Meisterbibers". Und zwar eine sehr alte. Trotz des Verwitterungsgrades könnt Ihr aber deutlich erkennen, dass er einen Pokal in seinen Vorderpfoten hält. Sollte es sich hier etwa um den legendären, oft besungenen Meister aller Meister
Castor Pollux handeln? Ich bin mir da ziemlich sicher!
So das wär´s Ihr Lieben! Schön, dass Ihr uns die Treue gehalten habt!
Drückt mit mir die Daumen, dass wir im kommenden Jahr wieder auf Tour gehen können - und Euch mit unserem Blog unterhalten können!
Bis dann.

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